Workout

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​​Workout mal anders – Tanz dich fit!

​Das Workout – besser gesagt das Body Workout  was hat das denn mit Körpersprache zu tun? Wörtlich betrachtet heißt: Work – ​Arbeit, OUT –  außerhalb​. ​Somit ist es die Arbeit an ​unserem Äußeren, ​​unserem Körper. Und damit eben unserer​ Körpersprache. Der Körper spricht – ​und das kann er am besten, wenn er trainiert ist. Wenn die Bewegungen ​leicht und ​stimmig aussehen. Ein super Workout, das unsere Muskeln stärkt und gleichzeitig unseren Bewegungen mehr Eleganz und Anmut verleiht, ist der Tanz.Ohne Worte drückt sich der Körper durch sich selbst aus und erzählt seine und andere Geschichten​, Emotionen und Beziehungen​.

​Tanze und​ finde
dich selbst!

Tanzen bewegt Körper & Geist ...

Körpersprache Mann & Körpersprache Frau beim gemeinsamen tanzen, Mann, Frau, Body Workout, Tanzschule

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​Bewegung ist​​ elementar für​ nonverbale Kommunikation

​Wir hören Musik, und unsere Füße beginnen ​​im Takt ​mit zu wippen​. Sie ​bewegen sich ​zum ​Rhythmus​, und unser Körper wiegt sich ​hin und her. Diese einzigartige Fähigkeit hat der Mensch in der Evolutionsgeschichte entwickelt. Sich unbewusst bewegen zu können, bildet daher die Basis für den Tanz. Und dieser ist eine besondere Art der Körpersprache.

Tänzer drücken ihre Emotionen durch Bewegung aus. Damit ​sind ​sie die wahren Meister der nonverbalen Kommunikation​​. ​Dadurch, dass sich Tänzer ​täglich mit ihrem Körper ​auseinandersetzen, haben ​sie eine besonders ​​feine Wahrnehmung für ihren Körper. ​Dies ist auch der Grund​, warum ehemalige Tänzer und Pantomimen später ​oft ihr Wissen als Experten für Körpersprache weitergeben.

Getanzt werden kann alleine, in der Gruppe oder mit einem Partner. Dabei verbindet Tanz ​Bewegung, das Gefühl für Rhythmus und den gestischen Ausdruck. Sobald mehrere Personen zusammen tanzen, komm​en ​Koordination und ​Synchronität ins Spiel. ​Dann stimmen sich die Tänzer ​aufeinander ab​ und treten miteinander in Kontakt, um eine Einheit zu bilden.

Und ​auch in unserem Inneren verändert sich so einiges beim Tanzen. ​Das ​Gehirn wird durch komplexe und komplizierte Bewegungsabläufe gefordert. Dies zeigen auch Forschungen von Neurowissenschaftlern, die das Gehirn von Tänzern und Nicht-Tänzern ​miteinander verglichen haben​. Dem​zufolge werden Bereiche und Fähigkeiten wie Körpersinn, Gleichgewicht, Gedächtnis, Koordination und Synergie ​auf unterschiedlichste Art und Weise angesprochen und weiterentwickelt. Gerade auch seine Bewegungsabläufe ​an die eines Partners ​anzupassen, fördert die ​Aufmerksamkeit für die Körpersprache ​anderer Menschen.

Bewegung für Mehr Haltung

Tanzen bewegt Geist & ​Körper ...

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​Heißer Tipp, um eine Frau zum Tanz aufzufordern!

​Tanzen zeigt Lebensfreude​ und Emotionen.​ Wer tanzen kann, punktet – Männer wie Frauen. Männer um so mehr. Denn ein Mann, der tanzen und sich gut bewegen kann, ist bei Frau heiß begehrt und zieht ​viele Blicke auf sich.

D​er Tanzstil verrät außerdem einiges über den Mann: ist er temperamentvoll, leidenschaftlich, gemütlich oder …? Wenn man(n) ​im Paartanz ​die Führung übernimmt, kann Frau sich einfach hingeben und über die Tanzfläche fliegen. ​Und was ist schöner, als das Leben einfach mal leicht zu nehmen? Solch ein Mann wird mit großer Wahrscheinlichkeit im echten Leben auch führen können. Das ​zieht Frauen an. Und schnell zeigt sich zudem, wer Humor hat und kreativ auch mit ​„Tanzschwierigkeiten​“ umgehen kann.

Tanzkurse sind eine prima Gelegenheit, um zu lernen, wie man sich am besten bewegt​. Ganz nebenbei kann man hier ​neue Leute / Singles kennenlernen. ​​Außerdem geht es direkt ​auf Tuchfühlung: Je nach Tanz kann das nämlich schon sehr eng und körperlich sein.

Und hier kommt der Tipp: Forscher der Université de Bretagne-Sud haben ei​ne Studie durchgeführt, bei der 60 Frauen in Nachtclubs zum Tanzen aufgefordert wurden. Welche Frauen gingen ​spontan mit auf die Tanzfläche und welche verneinten? Bei 65 ​% lag die Erfolgsquote, wenn die Frauen für 1-2 Sekunden leicht und sanft berührt wurden – an ihrer Schulter. ​Ohne diese Geste allerdings gingen nur 43 ​% ​mit.